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Fukushima und die Folgen: Stromknappheit im Sommer
Auch weiterhin hält die Katastrophe von Fukushima ganz Japan fest im Griff. Obdachlose Menschen, Strahlenkrankheit, Strahlenbelastung des Meeres und der Umwelt. Der Ausfall der Fukushima Reaktoren durch den Super GAU und die Abschaltungen weiterer Atomkraftwerke führten zu einer Stromknappheit in Japan. Besonders die subtropischen Bereiche des Inselstaates, geprägt durch hohe Temperaturen und eine noch höhere Luftfeuchtigkeit, sind auf die Benutzung von Klimaanlagen eingerichtet. Durch die Stromknappheit aber soll diese Benutzung jetzt reduziert werden, besonders in Firmengebäuden. Aus diesem Grund hat die japanische Regierung jetzt die Kampagne “Super Coolbiz 2011″ ins Leben gerufen.
Mit besonderem Blick auf die Wirtschaftszentren, wie z.B. Tokio, sollen Büroangestellte für die Durchschnittstemparatur von 28 Grad ausgerüstet werden.
Allen Firmen voran macht der Energiekonzern und GAU Verursacher TEPCO mit einem innovativen Bekleidungvorschlag von sich Reden. Das Bild unten zeigt zwei Ingenieure des Tepco Konzerns in ihrer neuen Sommeruniform.
Herr Kawakura und Herr Saito, von ihren Kollegen respekvoll mit den Spitznamen “Hornhaut” und “Bohnenpaste” bedacht, fühlen sich sichtlich wohl in ihrer neuen Arbeitskleidung.
Fukushima: Versuch von Normalität
Die Folgen für Natur und Mensch in der Katastrophenregion um Fukushima sind kaum abzuschätzen. Die Mensch fragen sich, wann zumindest ein wenig Normaität in das Leben einkehren wird. Die Zerstörung weiter Teile der Infrastruktur in und um das Katatrophengebiet, stellt eine immense Herausforderung dar. Besonders der Mangel an befahrbaren Straßen erschwert Aufräumarbeiten und ähnliches. In diesen Zeiten erfreuen sich deshalb altbewährte Fortbewegungsmittel einer Renaissance – zu Fuß gehen und/oder Reiten. Momentan ist allerdings die Fortbewegung zu Pferd mangels nicht verstrahlter Tiere auf wenige Gruppen wir Feuerwehr, Polizei, Fusspfleger, etc. reduziert. Um die betroffene Bevölkerung zu unterstützen, hat sich die japanische Regierung entschlossen, diese praktischen Pferdehosen zu verteilen. Ob das das Fortbewegungsproblem lösen wird, ist jedoch fraglich.
Wissenschaftlich erwiesen, ehrlich!
Jedem ist wahrscheinlich die folgende Binsenweisheit schon mal untergekommen: ”Etwas durch die rosarote Brille sehen”. Dies ist natürlich nur sinnbildlich, also im übertragenen Sinne gemeint. Ich denke, es gibt Dinge, die trotz der genannten Brille nicht rosig aussehen – die Brille könnte das ganze unter Umständen noch verschlimmern. Nässende Ekzeme, eingewachsene Fußnägel oder Fußfäule sehen selbst unter der rosarotesten Brille ziemlich ekelig aus, der Ekelfaktor wird wahrscheinlich noch gesteigert.
Das evolutionäre Wunderwerk -der Mann- hat viel effektivere Mechanismen entwickelt, um die schnöde profane Welt in eine wunderbare bunte Blödmannwelt zu verwandeln. Gezielt eingesetzte und effektiv genutzte Trunksucht (taktisches Trinken) ist der Schlüssel zu einer Welt der Wunder. Nach diversen Bier und einigen Samtkragen sieht alles ganz anders aus…





